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Schwarzwald

Wissenswertes zum Schwarzwald

Der Titisee ist ein See im südlichen Schwarzwald. Er bedeckt eine Fläche von 1,3 km² und ist durchschnittlich 20 Meter tief. Seine Entstehung verdankt er dem Feldberggletscher, dessen im Pleistozän gebildete Moränen heute seine Ufer begrenzen. Der Ausfluss des Sees auf 840 Meter über N.N. ist die Gutach; am Nordufer liegt der gleichnamige Kurort, der Teil der Stadt Titisee-Neustadt ist.

Kultur und Geschichte von Oberharmersbach

Waldwirtschaft - Das Bild des Schwarzwaldes hat sich im Lauf der Zeit wesentlich verändert. Mit dem ursprünglichen Aussehen ist das heutige Waldbild kaum noch zu vergleichen. Zu Beginn der Besiedlung bedeckte ein zusammenhängendes Waldkleid die Hänge und Höhen. Einen Hinweis darauf gibt das Rudolfinum aus dem Jahre 1275 - Eiche, Buche, Tanne, Birn- und Apfelbaum). In den milden tieferen Lagen dominierte das Laubholz, vor allem die Rotbuche, außerdem Esche, Bergahorn und die heute selten gewordene Bergulme. Direkt an den vielen Bächen kam die Rot- oder Schwarzerle hinzu. In den frostgefährdeten Tallagen werden Stieleichen, Hain- oder Weissbuche und Winterlinde gewesen sein. An den Hängen Weißtannen und Buchenmischwälder. Rodung und Bau der Gehöfte stellten dann einen erheblichen Landschaftsverbrauch dar. Winterheizung, Köhlerei und Glasbläserei kamen hinzu. Erst im 18. Jahrhundert finden sich dann wieder Hinweise auf waldbauliche Maßnahmen. Der neue Schwarzwald (mit vielen Fichten) entsteht. Auch Gräser wie BINSEN verschwinden zunehmend (sind aber im Jedensbachtal in Oberharmersbach noch zu finden).