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Schwarzwald

Wissenswertes zum Schwarzwald

Kann kein Wässerli trüben? Früher behielt der Bauer das beste "Brentz" für sich. Nur für besondere Anlässe wurde das Wässerle aufgetischt. Doch solch ein "Chriesewässerle" aus wilden Waldkirschen, mit mindestens 45 Prozent Alkohol ist heute selbst im Schwarzwald so selten zu finden wie echte Bachforellen. Nur das Brennrecht ist bis heute geblieben. Und so erzeugen im Schwarzwald rund 14.000 Abfindungsbrennereien kleine und kleinste Mengen Wässerle, von einfachen Bauernschnäpsen aus Äpfeln und Birnen, über Brände aus Zwetschgen, Pflaumen und Mirabellen bis hin zum "Mercedes der Edelbrände", dem Kirschwasser.

Kultur und Geschichte von Oberharmersbach

Fischen: Im Harmersbach ist in der Quellregion die Bachforelle heimisch. Vereinzelt kamen auch Krabben vor, die aber nicht mehr zu finden sind. Von der Kinzig her haben auch Aale den Unterlauf aufgesucht. Die Bachforelle war eine willkommene Delikatesse, die ab und zu den Speisezettel bereicherte. Den Wert des Fisches als hochwertiger Eiweißlieferant hatte man früh erkannt. 1420 weist der Vogt in einer Auseinandersetzung mit Gengenbach darauf hin, daß "eine frow, die mit eime kindelin ging oder ein sich mensche" Anspruch auf Fisch hatte.